Kategorie Wohnen Pflege

Quartiersorientierte Versorgung – Was ist bisher passiert?

Von: red

Die Stadt Hamburg entwickelt seit Jahren neue quartiersorientierte Versorgungsmodelle. Die Idee dahinter: Menschen im Alter sollen selbstbestimmt im vertrauten Umfeld leben können. 

LeNa ist eine lebendige Nachbarschaft, in der jeder willkommen ist.
LeNa ist mehr als nur ein soziales Wohnkonzept. Es handelt sich um ein soziales Netzwerk, das Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammenbringt. © stock.adobe.com/VisualProduction

Los ging es mit den „Lebendigen Nachbarschaften“ der SAGA und LeNa-ähnlichen Projekten vor gut zehn Jahren. Damit wurde ein quartiersorientiertes Versorgungsmodell eingeführt, das älteren und pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Wohnen im vertrauten Quartier ermöglicht.

Eine Machbarkeitsstudie der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat 2024 Erfolgsfaktoren wie pflegerische Versorgungssicherheit, Vernetzung vorhandener Angebote, Kooperationen von Eigentümern und Quartierskoordination dieser Projekte aufgezeigt und die Weiterentwicklung empfohlen. Die Kooperation zwischen Bezirksämtern und Fachbehörden koordiniert diese Arbeit, was Bedarf und Umsetzbarkeit angeht. Inzwischen gibt es 20 LeNa- und LeNa-ähnliche Projekte. Ergänzend läuft das Projekt „QplusAlter“ der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, das mit Lotsinnen und Lotsen ältere Menschen in 17 Quartieren begleitet.

Ab sofort ergänzt das neue Modellvorhaben die verschiedenen Ansätze in Kooperation mit den Pflegekassen an sechs Standorten. 

Mehr Infos

Entspannt alt werden in Hamburg.
Kategorie Wohnen Pflege

Wohnen bleiben im Quartier

Die Hansestadt startet ein Modellvorhaben mit sechs Anlaufstellen in sechs Bezirken 

Hamburg gilt als vergleichsweise „junge“ Stadt. Denn nur gut ein Fünftel der Menschen hier sind 65 Jahre oder älter.