
Quartiersorientierte Versorgung – Was ist bisher passiert?
Die Stadt Hamburg entwickelt seit Jahren neue quartiersorientierte Versorgungsmodelle. Die Idee dahinter: Menschen im Alter sollen selbstbestimmt im vertrauten Umfeld leben können.

Los ging es mit den „Lebendigen Nachbarschaften“ der SAGA und LeNa-ähnlichen Projekten vor gut zehn Jahren. Damit wurde ein quartiersorientiertes Versorgungsmodell eingeführt, das älteren und pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Wohnen im vertrauten Quartier ermöglicht.
Eine Machbarkeitsstudie der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat 2024 Erfolgsfaktoren wie pflegerische Versorgungssicherheit, Vernetzung vorhandener Angebote, Kooperationen von Eigentümern und Quartierskoordination dieser Projekte aufgezeigt und die Weiterentwicklung empfohlen. Die Kooperation zwischen Bezirksämtern und Fachbehörden koordiniert diese Arbeit, was Bedarf und Umsetzbarkeit angeht. Inzwischen gibt es 20 LeNa- und LeNa-ähnliche Projekte. Ergänzend läuft das Projekt „QplusAlter“ der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, das mit Lotsinnen und Lotsen ältere Menschen in 17 Quartieren begleitet.
Ab sofort ergänzt das neue Modellvorhaben die verschiedenen Ansätze in Kooperation mit den Pflegekassen an sechs Standorten.
Mehr Infos
