Kategorie Gesundheit

App für COPD-Erkrankte

Von: red

AOK schließt neuen Versorgungsvertrag

In Hamburg leben laut „Gesundheitsatlas Deutschland“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK 5,8 Prozent der Menschen mit der Diagnose COPD. 

Ein älterer Mann verwendet ein medizinisches Inhalationsgerät, um seiner Allergie vorzubeugen und diese zu behandeln.
Bei COPD tritt in fortgeschrittenem Stadium die Atemnot auch im Ruhezustand auf. © stock.adobe.com/Jelena Stanojkovic

Die Abkürzung COPD kommt aus dem Englischen und bezeichnet eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Um diesen Menschen eine bessere medizinische Versorgung anbieten zu können und ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern, hat die AOK Rheinland/Hamburg den Versorgungsvertrag „Breathment“ geschlossen.

Der Vertrag beinhaltet die Möglichkeit zur Nutzung einer speziellen App. Mit der „Breathment“-App bekommen Versicherte ein persönliches Reha-Programm, das Atemtherapie, Patientenschulung und telemedizinisches Monitoring kombiniert. Über die App erhalten sie Zugang zu personalisierten Reha-Programmen, können Vitaldaten, Symptome und Medikation erfassen und werden durch interaktive Inhalte im Selbstmanagement gestärkt. Ein Team aus Physiotherapeutinnen und -therapeuten betreut die Patientinnen und Patienten engmaschig und führt regelmäßige Check-ups durch.

COPD gehört neben Asthma bronchiale zu den häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen. Betroffene leiden unter einer chronischen Entzündung der Atemwege, die zudem dauerhaft und oft zunehmend verengt sind. Husten und Auswurf sowie eine dauerhafte Erweiterung der Lungenbläschen sind charakteristische Symptome der Erkrankung. Die Erkrankten sind zudem häufig von Atemnot betroffen, die bei fortschreitendem Krankheitsverlauf nicht nur bei körperlicher Belastung, sondern auch im Ruhezustand auftritt. Rauchen stellt den größten Risikofaktor für eine COPD-Erkrankung dar.