Gut haushalten
Ein Ratgeber zeigt, wie es geht und wann man auf die Bremse treten sollte
Mehr Geld sparen – mancher hat sich das zum neuen Jahr fest vorgenommen.

Doch wie bei anderen guten Vorsätzen geht die Idee übers Jahr hinweg verloren, besonders wenn alles teurer wird. Dabei wäre angesichts steigender Kosten gerade hier mehr Durchhaltevermögen ein gutes Investment.
Was ist die Lösung? Ein Haushaltsbuchführen verhilft nicht unbedingt zu mehr Geld. Es führt aber vor Augen, wo es bleibt – und wie man es zusammenhalten kann. Während sich an den festen Ausgaben für Miete, Energie oder Kinderbetreuung so schnell nichts ändern lässt, kann man bei den veränderlichen Ausgaben schnell die Bremse ziehen. Ob bei Kino, Kosmetik oder dem coffee to go: Wenn man akribisch einträgt, was man für die verschiedenen Bereiche wie Lebensmittel, Freizeit oder Mobilität ausgibt, lassen sich Ausgabenspitzen leicht ausmachen – und mit dem Gegensteuern kann direkt gezielt begonnen werden, wenn das Budget ausgereizt ist.
Der Ratgeber „Das Haushaltsbuch“ von der Verbraucherzentrale leistet praktische Hilfe. Er zeigt, wo das Geld bleibt. Die Ausgaben lassen sich in 54 Wochen- und zwölf Monatsübersichten systematisch erfassen. So behält man den Überblick und kann persönliche Sparpotenziale erkennen. Der Serviceteil enthält Übersichten für die Wartung und Pflege von Haushaltsgeräten, einen Saisonkalender für heimisches Obst und Gemüse und jede Menge Tipps, wie sich mittel- oder langfristig Geld sparen lässt.
Der Ratgeber „Das Haushaltsbuch“ kostet im Handel gedruckt 12 Euro (ISBN 978-3863364120). Er ist auch im Onlineshop der Verbraucherzentrale erhältlich.