Was tun, wenn etwas weg ist?
Suchen oder suchen lassen? Eine einfache Online-Abfrage kann helfen

Wer kenn das nicht? Schnell bleibt etwas liegen. Im vergangenen Jahr waren es 6889 Schlüssel, 5512 Geldbörsen und 4430 Handys, die im Zentralen Fundbüro Hamburg abgegeben wurden. Diese Gegenstände führen jedes Jahr die Liste der „beliebtesten“ Fundsachen an. Platz 4 und 5 belegten 2025 Rucksäcke und Taschen, von ihnen wurden 2112 und 1476 Fundstücke gesammelt.
Das Zentrale Fundbüro Hamburg hat zuletzt Bilanz gezogen. Insgesamt 42 198 Fundmeldungen mit 51 836 registrierten Fundgegenständen sind 2025 zusammengekommen. Warum sich diese beiden Zahlen unterscheiden? Die logische Erklärung lautet: In einer Fundmeldung können mehrere Gegenstände enthalten sein. Bei einem Rucksack sind es beispielsweise neben dem Beutel oft auch eine Geldbörse, ein Schlüssel oder Kleidung.
Wer sich fragt, wie diese Dinge das Zentrale Fundbüro Hamburg erreichen, erfährt etwas über den Ort, wo sie verloren gegangen sind. Ein großer Teil stammt aus öffentlichen Verkehrsmitteln. Die jeweiligen Verkehrsbetriebe geben die aufgefundenen Gegenstände ans Fundbüro weiter. Die Hamburger Hochbahn hat im vergangenen Jahr 24 965 Fundsachen eingesammelt. 1113 Gegenstände stammten aus Verkehrsmitteln der VHH. Und 462 Fundstücke haben die Fahrer in den MOIA-Fahrzeugen entdeckt und anschließend ins Zentrale Fundbüro Hamburg gebracht.
Aber nicht nur die Verkehrsbetriebe finden Dinge, die liegen bleiben. Auch die Einsatzkräfte stoßen immer wieder auf Verlorenes. Insgesamt 17 167 Fundstücke gab die Polizei einschließlich der Wasserschutzpolizei ab. Ein weiterer großer „Zulieferer“ mit 246 abgegebenen Fundsachen ist das Bäderland Hamburg. Auch Privatpersonen kommen und werfen Dinge, die sie finden, in den Briefkasten des Fundbüros. 2025 waren es 598 Sachen. Manche kommen auch persönlich. Im letzten Jahr waren es 156 Privatleute, die in die Fundannahmestelle Verlorenes brachten.
Was auffällt: Vieles, was verloren geht, wird nicht an der richtigen Stelle gesucht. Die Rückgabequote für das Jahr 2025 lag bei nur 16 Prozent. Das bedeutet: Es war lediglich jeder sechste registrierte Gegenstand, der seinen rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden konnte.
Tipp
Menschen, die etwas im Hamburger Stadtgebiet verloren haben, sollten an das Fundbüro denken. Bevor sie sich selbst auf den Weg machen und lange suchen, können sie suchen lassen. Das funktioniert ganz einfach über das Online-Portal. Dort kann man eine digitale Verlustmeldung stellen und angeben, was wer an welchem Ort verloren hat. Die Verlustmeldung wird automatisch mit den Fundmeldungen abgeglichen. Die Rückmeldung kommt per E-Mail.
Wer also etwas verloren hat, kann sich an den Fundservice wenden, unter
Externer Link:https://fundinfo.novafind.eu/home/fundinfo/F02000000/app