Telefonische Führungen – Das Programm

Bereits zum zweiten Mal veranstaltet Bei Anruf Kultur dieses Sonderformat im Rahmen der Langen Nacht der Museen. Damit erhalten auch Menschen die Möglichkeit teilzunehmen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht ins Museum kommen oder Ausstellungen erleben können. Aber auch Interessierte aus anderen Städten sind herzlich eingeladen, über diesen Kanal nach Hamburg zu reisen. 

Jeweils zur vollen Stunde beginnen die Museen ihre telefonischen Führungen, die von einem/einer professionellen Kulturvermittler*in des jeweiligen Hauses geleitet werden. Im Bei Anruf Kultur Programm der Langen Nacht der Museen sind diesmal mit telefonischen Führungen dabei:

  • 17 Uhr: Museum der Natur Hamburg, „Biodiversität“ mit Anne Merker und Prof. Dr. Bernhard Misof 
  • 18 Uhr: Bucerius Kunst Forum, „Mythos Spanien. Ignacio Zuloaga (1870 – 1945)“ mit Anja Ellenberger 
  • 19 Uhr: Museum für Kunst und Gewerbe, „Feste feiern“ mit Rebecca Junge
  • 20 Uhr: Ernst Barlach Haus, „Das Gewicht der Zeit. Werner Scholz - Menschenbilder 1927-37“ mit Dagmar Lott
  • 21 Uhr: Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung, „Schmidt! Demokratie leben“ mit Uschi Häckermann

Zuhörerinnen und Zuhörer können sich einwählen, wann und so oft sie möchten. Bei Anruf Kultur stellt dazu zur Langen Nacht der Museen eine offene Leitung zur Verfügung, die unter Tel. 040 607 739 21 99 zu erreichen ist. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Neben der Sonderführung zur Langen Nacht der Museen Hamburg finden monatlich regulär bis zu 16 telefonische Führungen im Rahmen von Bei Anruf Kultur statt. Alle Termine sind auf der Internetseite Externer Link:www.beianrufkultur.de abrufbar. Eine barrierefreie Terminliste finden Interessierte unter Externer Link:www.bsvh.org/termine.html. Menschen ohne Zugang zum Internet können sich das Programm über das Infotelefon des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg (BSVH) unter Tel. 040 209 404 66 vorlesen lassen. 

Initiatoren

Bei Anruf Kultur ist eine gemeinsame Initiative vom Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und grauwert, dem Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen. 

Gefördert wird das bundesweite Angebot von der Externer Link:Aktion Mensch, der Behörde für Kultur und Medien Hamburg sowie dem Fonds „Kultur für Alle!“.

Kontakt

Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V.
Bei Anruf Kultur 
Annika Harder
Holsteinischer Kamp 26
22083 Hamburg

Tel: 040 209 404 35
E-Mail: Externer Link:harder@beianrufkultur.de

In Rettungseinsätzen muss es schnell gehen

Oft genug wissen Notfallmediziner aber gar nicht genau, was den Patienten fehlt, die einen Notruf an die Rettungsleitstelle unter der Nummer 112 abgesetzt haben. Vor Ort gehen die Retter daher nach dem sogenannten SAMPLE(R)-Schema vor, um eine Notfallanamnese und eine Diagnose erstellen zu können. Die Retter fragen in solchen Situationen nach Symptomen, Allergien, Medikamentöser Vorgeschichte, der Patientenvorgeschichte, nach Letzter Nahrungsaufnahme und Stuhlgang sowie weiteren Ereignissen und Risikofaktoren.

Patienten oder Angehörige müssen also viele Fragen beantworten und im besten Fall viele Details wissen. Gar nicht leicht in solchen Stresssituationen! Häufig genug sind Patienten zudem auch ohne Bewusstsein oder können beispielsweise wegen eines Schlag­anfalls nicht mit den Rettern kommunizieren. Hilfreiche Unterlagen wie Impfpass, Patientenverfügung, Medikamentenplan oder die Kontaktdaten von Angehörigen können Notfallmediziner aber im Einsatz nicht lange suchen. So kann wertvolle Zeit verloren gehen. Um das zu vermeiden, besorgen sich immer mehr Menschen eine Notfalldose.

Notfalldose - was muss rein

Das Prinzip dahinter ist zunächst so einfach wie naheliegend: Auf einem faltbaren Vordruck werden die wichtigsten Informationen vermerkt, also etwa: liegen Vorerkrankungen oder Allergien vor, welche Medikamente werden regelmäßig eingenommen, wer ist im Notfall zu alarmieren und wer kann sich gegebenenfalls um ein Haustier kümmern? Aber auch ob eine Patientenverfügung oder ein Organspenderausweis vorliegen und wo diese zu finden sind, kann vermerkt werden. Der ausgefüllte Zettel wird dann zurück in die Dose gesteckt. Da viele Menschen allerdings eine lange Krankengeschichte haben oder viele Medikamente nehmen müssen, findet sich in der Notfalldose auch genug Platz für zusätzliche Zettel oder auch einen vom Hausarzt erstellten Medikamentenplan. Die Informationen auf dem Zettel sollten stets aktuell gehalten werden. Das Blatt kann zudem kopiert und beispielsweise im Portemonnaie auch als „Notfalldose-to-go“ mitgeführt werden.

Notfalldose mit Aufkleber VdK Hamburg
Die Dosen enthalten einen vorgedruckten Infozettel und zwei Aufkleber, die anzeigen, wo in der Wohnung die SOS-Dose zu finden ist. © VdK Hamburg

Erhältlich in Landesgeschäftsstelle und bei den Ortsverbänden

Auch der Hamburger Sozialverband VdK hat für seine Mitglieder die kleinen Lebensretter angeschafft. VdK-Mitglieder können die blau-weißen Notfalldosen kostenlos in der Landesgeschäftsstelle oder auch direkt bei den Vorsitzenden der acht VdK-Ortsverbände erhalten. 

Darüber hinaus werden die Notfalldosen auch als Werbeträger bei Messen, Informationsständen oder den Veranstaltungen der Ortsverbände verteilt.

Kontakt: Sozialverband VdK Hamburg e.V.

Hausadresse Hammerbrookstraße 93, 20097 Hamburg Telefon: 040-40 19 49 - 0 040-40 19 49 - 0 Fax: 040-40 19 49 - 30 E-Mail: hamburg@vdk.de Website: www.hamburg.vdk.de

Montag bis Donnerstag
8 bis 11 Uhr sowie 12 bis 15 Uhr
Freitag
8 bis 12 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit

  • montags bis donnerstags von 8 bis 11 Uhr
  • sowie dienstags 12 bis 15 Uhr